Hamburg gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland. Aber warum ist die Stadt an der Elbemündung eigentlich eine Reise wert und was gibt es dort zu sehen?

 

Wer einen Kurzurlaub in Hamburg macht, der beginnt seine Reise am besten am Hafen. Für diesen ist die Stadt ja schließlich berühmt. Hier bei den sogenannten Landungsbrücken gibt es viel zu sehen. Zum Beispiel den alten Elbtunnel. Der während des Kaiserreichs errichtete Tunnel erlaubt es, die Elbe zu Fuß zu unterqueren.

 

 

Für Schiff-Fans ist der Hafen natürlich ebenfalls die erste Adresse. Hier gibt es unter anderem die Rickmer Rickmers zu sehen, ein Segelschiff. Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, gehört es zu den größten und auch letzten seiner Art. Unweit davon liegt auch die Cap San Diego permanent vor Anker. Der weiße Dampfer mit der roten „Haube“ war früher ein Frachtschiff, das regelmäßig auf der Route nach Südamerika verkehrte. Heute befinden sich in ihr Hotelzimmer und ein Museum, in dem der Besucher die beeindruckenden Schiffsmaschinen bestaunen kann. Außerdem liegt im Hafen noch ein altes U-Boot aus Sowjetzeiten, das ebenfalls besichtigt werden kann.

 

 

Ein paar Meter elbaufwärts beginnt schon die berühmte Hamburger Speicherstadt. Im Speicherstadtmuseum kann man sich über ihre Geschichte informieren. Ebenfalls in der Speicherstadt beheimatet ist das Miniatur-Wunderland, eine Freude für jeden Liebhaber von Modelleisenbahnen. Im alten Kaiserspeicher hat heute das internationale Maritime Museum seinen Sitz. Auf mehr als 10 Etagen kann man sich hier über die Geschichte des Meeres und der Seefahrt informieren.

 

 

Südlich der Speicherstadt befindet sich heute die Hafencity. Hier steht auch das Cruise-Center, das Kreuzfahrtterminal. Hier liegt fast jeden Tag ein neuer Ozeanriese vor Anker, zum Beispiel die Queen Mary 2, die als heimliche Königin von Hamburg gilt. Hin und wieder sieht man das gigantische Schiff aber auch auf der anderen Elbseite, wenn es im Trockendock einen Wartungsaufenthalt erfährt. Beim Verlassen des Liners gibt es regelmäßig eine große Feststimmung in Hamburg, vor allem wenn das Spektakel während des alljährlichen Hafengeburtstages stattfindet. 

 

Nikolaifleet und St. Pauli

 

Wer nach dem großen Hafenrundgang nun Appetit verspürt, der kann jetzt zurück an die Landungsbrücken. Hier gibt es direkt an der Elbe einige Restaurants oder einen Snack auf die Hand. Oder aber man bewegt sich nach Norden in Richtung des Nikolaifleet. Dieser von Altbauten umgebene Kanal ist etwas ganz Besonderes, denn es ist einer der wenigen Plätze in Hamburg, in denen die Bomben des Zweiten Weltkrieges keinen Schaden angerichtet haben. Der Nikolaifleet ist für seine romantische Atmosphäre bekannt. Er ist eine Reminiszenz an die alten Zeiten, als man Hamburg auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnete. Im Nikolaifleet gibt es zahlreiche Restaurants, auch für den gehobenen Geschmack und Geldbeutel.

Viele Hamburg-Reisende zieht es natürlich auch nach St. Pauli. Für diese Amüsiermeile ist Hamburg deutschlandweit berüchtigt. Doch wer einmal seinen Fuß dorthin gesetzt hat, der merkt schnell, dass St. Pauli nicht so verrucht ist, wie viele denken mögen. Wer mehr über die historischen Hintergründe des Viertels erfahren will, der sollte das St. Pauli Museum besuchen. 

 

Rundgang um die Binnenalster

 

Abseits des Hafens ist auch die sogenannte Binnenalster mit dem Jungfernstieg ein beliebter Ort in Hamburg. Hier befindet sich das Rathaus. Zahllose Geschäfte und Cafés sind in dieser Gegend beheimatet. Wer sich für Kunst interessiert, der kann das Bucerius-Forum mit wechselnden Ausstellungen besuchen. Jenseits der Kennedy-Brücke schließt sich das Villenviertel Hamburgs an. Wer hier ein Grundstück erwerben möchte, der sollte wirklich gut betucht sein. In dieser Umgebung kann der Reisende noch einen Hauch der alten Hanseaten verspüren, die die Stadt einst zu dem gemacht haben, was sie heute ist. 

Tipp: Will man die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs bequem bestaunen, könnte zum Beispiel eine Stadtrundfahrt mit Stadtrundfahrt.com das richtige sein. Mit dem Prinzip „Hop on – Hop off“ kann man da aussteigen und wieder hinzusteigen wo man möchte und so die Stadt nach Lust und Laune besichtigen. 

 

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