München: Aus Karstadt Sports wird „Herzog Max“

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© ACCUMULATA Real Estate Group, beyond visual arts GmbH

Seit letzter Woche steht der Bauzaun um das ehemalige Karstadt Sports-Gebäude in der Neuhauser Straße 20/Herzog-Max-Straße 4 in der Münchner Innenstadt. Wie Bauherr EURO Real Estate und Developer ACCUMULATA Real Estate Group bekannt geben, wurde der Bauantrag für das Objekt genehmigt. Der Beginn der Bauarbeiten markiert zugleich den Beginn der Transformation des Gebäudes. Das Traditionshaus diente bisher als reine Handelsimmobilie und soll nun in eine Mischnutzung mit Multi-Tenant-Struktur überführt werden. Bereits im Dezember 2021 konnte die Max-Planck-Gesellschaft auf einer Fläche von knapp 9.600 Quadratmetern als langfristiger Ankermieter für das Gebäude gewonnen werden. Unvermietet sind somit lediglich eine Einzelhandelsfläche zur Neuhauser Straße, eine Gastronomiefläche zur Herzog-Max-Straße sowie Büroflächen in Teilen des 4. und 5. OGs.

Auch ökologisch soll die denkmalgeschützte Immobilie mit Baujahr 1865 aufgewertet werden und hochwertige Qualitätsmerkmale erfüllen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) würdigt die geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit deren Gold-Vorzertifikat. „Somit gelingt es uns, die Immobilie für die Zukunft in jeder Hinsicht nachhaltig zu positionieren und wesentlich zu den Klimazielen beizutragen“, erklärt Sven Thomas Munck, Senior Project Manager der ACCUMULATA. Der Umbau des Gebäudes beginnt mit den Gründungsarbeiten in dieser Woche. Die Fertigstellung ist in der zweiten Jahreshälfte 2023 geplant.

Während das Gebäude nach modernsten Standards umfassend revitalisiert und repositioniert wird, orientiert sich die Namensgebung für die Immobilie an der Historie des Standorts. In Anlehnung an den für die „Herzog-Max-Straße“ namensgebenden Herzog Max Philipp von Bayern (1638–1705) trägt das Objekt zukünftig den Namen „Herzog Max“. Ralf Peter, Geschäftsführer der EURO Real Estate: „Der Denkmalcharakter und die historisch gewachsene Bedeutung der Immobilie sollen erhalten bleiben, was sich auch in der Namensgebung widerspiegelt. Die in der historischen Dachlandschaft vorgegebenen Senken werden wir für das behutsame Errichten von in die Gebäudetiefe greifenden, begrünten Innenhöfen nutzen. Dieses Öffnen des Baukörpers wird Tageslicht bis auf das Erdgeschossniveau lenken und die Nutzung der ehemals dunklen Etagen als zeitgemäße und tageslichtdurchflutete Arbeitswelten ermöglichen.“

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