Mythos Multitasking: Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice und Remote Work

279 2

Bildquelle: Pexels / Karolina Grabowska

Die Wissenschaft zeigt, dass das Phänomen Multitasking kein erstrebenswerter Zustand ist, sondern den Menschen unnötig in einen Stresszustand versetzt. Auch wenn einige Personen unter gewissem Druck zu Höchstform auflaufen, ist dieses Anspannungslevel nur für kurze Phasen geeignet, ohne dass die Leistungsfähigkeit darunter leidet. Insgesamt spart es außerdem mehr Zeit, ein To-do nach dem anderen abzuarbeiten und fokussiert zum Ende zu bringen, als zu versuchen, alles gleichzeitig zu machen. Im Zweifel leidet nur die Qualität darunter und viele Aufgaben werden über einen längeren Zeitraum mitgeschleppt und wesentlich später abgeschlossen. Das Motto sollte also sein: Schritt für Schritt beziehungsweise Aufgabe für Aufgabe effizient durch den Arbeitsalltag schreiten. Das Team von ebuero unterstützt Unternehmen aller Art dabei, noch produktiver zu arbeiten und zeigt, was sich hinter dem Mythos Multitasking verbirgt und wie der Arbeitsalltag effektiv gelingt.

1. Trennung zwischen Arbeit und Freizeit

Spielende oder lernende Kinder um sich herum zu haben, nebenbei Pakete der letzten Online-Bestellung anzunehmen und telefonierend die Hühnersuppe für das Mittagessen vorzubereiten, bedeuten zwar kurze und willkommene Auszeiten von der Bildschirmzeit, gleichzeitig jedoch eine Erhöhung des Stresslevels. Denn der Arbeitsalltag zieht sich auf diese Weise meist in die Länge. Um in möglichst kurzer und produktiver Zeit die Arbeit hinter sich zu bringen, ist eine Trennung zwischen Work und Life nötig. Ideal ist daher das ungestörte Arbeiten in einem geschlossenen Raum und eine feste Absprache, wer sich in welchen Zeitfenstern um den Haushalt und die Kinderbetreuung kümmert.

2. Ablenkungen durch Tunnelzeiten vermeiden

Um zu vermeiden, unnötig Zeit damit zu vergeuden, sich immer wieder in unterschiedliche Themen und Aufgaben reinzudenken, müssen möglichst alle Ablenkungen ausgemerzt werden. Aufpoppende Chatfenster und E-Mail-Benachrichtigungen gehören dazu. Sofern dies bei der Tätigkeit und im Teamgefüge möglich ist, bieten sich hierfür sogenannte Tunnelzeitfenster an, in denen man im eigenen Kalender eine Abwesenheit von beispielsweise zwei Stunden einträgt, in denen man konzentriert und ungestört an einer Aufgabe arbeitet. So sind die Kollegen und Kolleginnen informiert und der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann die zahlreichen Kommunikationskanäle ohne schlechtes Gewissen schließen und unbehindert seinen oder ihren To-dos nachgehen.

3. Kernanrufzeiten kommunizieren

Ob im Büro oder im Homeoffice, ein klingelndes Telefon ist eine große und störende Ablenkung, die nicht ignoriert werden kann. Um auch hierdurch entstehende ständige Unterbrechungen zu verhindern, bieten sich Kernanrufzeiten an, die festgelegt und kommuniziert werden. Außerhalb dieser Zeiten sollte das Telefon im Umkehrschluss, wenn möglich, aus- oder zumindest stummgeschaltet werden. Alternativ kann auch die Auslagerung beziehungsweise Nutzung von Telefondiensten wie beispielsweise ebuero in Anspruch genommen werden, die einem den Rücken freihalten.

4. Visuelle Zerstreuung umgehen 

In welchem Setting Menschen bestmöglich arbeiten und zu Hochleistungen aufblühen, ist unterschiedlich. Vor allem für kreative Aufgaben können Input von außen oder visuelle Elemente in der Umgebung die Gedanken beflügeln. Für Strukturliebende ist dagegen ein aufgeräumter Arbeitsplatz nötig. In diesem Fall und auch um abschweifende Blicke zu vermeiden, sollte auch der Desktop ordentlich gehalten werden. Zu viele geöffnete Tabs und Tools ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und verleiten dazu, von der eigentlichen Aufgabe abzuspringen. Um nicht in die Multitasking-Falle zu tappen und parallel an verschiedenen Aufgaben zu arbeiten, kann es helfen, nicht benötigte Programme zu schließen und jeweils nur die aktuell relevanten Dokumente zu öffnen. So können sich die Gedanken auf ein konkretes Projekt konzentrieren und das Stresslevel sinkt.

Fazit: Schritt für Schritt auf das Ende hinarbeiten

www.knowhow-magazin.de

Quantencomputing

94 3

Eigene Algorithmen entwickeln


Homeoffice

113 3

Wer gewinnt? Wer verliert?


 


Countries behind spam emails

 53 2

Nearly a third of spam emails are dangerous


 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.